Sieg beim City Triathlon in Backnang

Vergangenes Wochenende stand beim City Triathlon in Backnang mein zweites Vorbereitungsrennen an. Nach zwei Wochen guten Trainings seit Wallisellen war ich gespannt, wie gut ich die Trainingsergebnisse im Wettkampf umsetzen kann. Genau wie in Wallisellen fiel die Wettervorhersage für den Rennsonntag bescheiden aus: Niederschläge und Temperaturen im einstelligen Bereich. Ich war trotzdem voller Vorfreude auf das Rennen, denn an Backnang habe ich gute Erinnerungen. 2017 habe ich hier mit dem zweiten Platz den Grundstein für den Gesamtsieg in der Baden-Württemberg-Liga gelegt. 

Um 11:21 Uhr erfolgte mein Startsignal zum Schwimmen. Um das Feld zu entzerren, wurde alle 15 Sekunden ein Athlet ins Rennen geschickt. Da alle Frauen im zweiten Startblock starteten, hatten wir einige Männer vor uns auf der Bahn, die es zu überholen galt. Nach 7:25 Minuten waren die 500 Meter (inklusive Ausstieg aus dem Becken) geschafft und wir konnten uns in einer längeren Pause in Ruhe umziehen und föhnen – eine Erkältung wegen nasser Haare will ja schließlich keiner! 

Die zweite Hälfte des Wettkampfes wurde im Jagdstartformat gestartet: Der schnellste Schwimmer durfte als erster auf die Radstrecke, die anderen Athleten folgten gemäß ihrer Rückstände.

Nach dem Schwimmen lag ich auf Position drei in der Frauenwertung und so startete ich erst einmal eine Aufholjagd. Auf dem Rad habe ich mich sofort gut gefühlt, auch wenn es schwierig war, auf dem anspruchsvollen, hügeligen Kurs einen Rhythmus zu finden. Nach einer von vier 5 Kilometer Runden hatte ich die Spitze übernommen und bemühte mich nun ein paar Männer einzusammeln. Das hat hat mir richtig viel Spaß gemacht! 

Auch der Wechsel auf die Laufstrecke verlief gut: Ziel war es, auf dem ersten Kilometer in einen guten Rhythmus zu finden und dann kontrolliert schnell zu laufen. Nachdem ich mir vor zwei Wochen in Wallisellen beim Laufen wirklich schwer getan habe,  habe ich mich besonders gefreut, dass ich dieses Mal ein viel besseres Gefühl hatte. Die Zeit von 18:30 Minuten stimmt mich zudem fröhlich, zumal ich das Gaspedal nicht komplett durchgedrückt habe. 

Schon in zwei Wochen steht mein erstes großes Rennen als Profi beim 70.3 in Aix en Provence an. Ich freue mich sehr auf das Rennen, für das auch einige große Namen gemeldet sind (unter anderem die Olympia Zweite von London Lisa Norden und die 70.3 Ironman Vize-Weltmeisterin von 2017 Emma Pallant). Ich bin gespannt, wie ich mich auf der Profi-Ebene schlagen werde, gehe aber ohne Druck und mit viel Vorfreude in die letzten Trainingseinheiten. 

 

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