Trainings-Update

Eine etwas längere Zeit war es ruhig auf dieser Seite, nun freue ich mich euch ein kurzes Update in mein Training zu geben und meine nächsten Rennen anzukündigen. 

Nach dem Rennen in Les Sables d’Olonne und dem einwöchigem Urlaub in Frankreich, bin ich wieder ins Training eingestiegen. Die ersten zwei bis drei Tage war ich gefühlt noch etwas eingerostet, aber dann bin ich immer besser in Schwung gekommen und konnte schnell wieder an meine alten Trainingswerten anknüpfen. Wie bestimmt vielen anderen, machte auch mir die Hitze zu schaffen und so fanden die intensiven Trainingseinheiten meist früh morgens um 5 Uhr statt. Einerseits war es irgendwie cool, so früh ein wichtiges Training geschafft zu haben, andererseits hat es mich auch sehr müde gemacht. Ich war dann doch froh, als es wieder etwas abkühlte und ich erst ein paar Stunden später mein Training starten konnte. An sich lief das Training sehr gut, natürlich gibt es bei so vielen Einheiten pro Woche, immer auch Einheiten, in denen ich mich nicht super fühle und auf die ich nicht so große Lust habe, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Besonders schön war es, dass Jana Uderstadt eine Woche zu Besuch bei mir war. Es war toll gemeinsam zu trainieren und natürlich zu schwatzen, ihr die schöne Gegend auf dem Rad zu zeigen und abends am Pfäffikersee nach einer Runde Freiwasserschwimmen zusammen zu picknicken

Meine zweite Saisonhälfte habe ich auf die Weltmeisterschaft in Nizza ausgerichtet. Ich möchte dort meine beste Leistung zeigen und verzichte deshalb auch auf einige schöne Rennen, bei denen ich im letzten Jahr tolle Momente hatte. So habe ich beim Römerman in Ladenburg und beim Heidelbergman (Bild) abgesagt, und auch mein Heimrennen in Ravensburg wird nächstes Wochenende ohne mich stattfinden. Leicht ist mir die Entscheidung nicht gefallen, denn diese Wettkämpfe haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich hoffe deshalb sehr, dass sie in den nächsten Jahren wieder besser in die Saisonplanung passen!

 

 

Als letzten Test vor Nizza werde ich beim Allgäu-Triathlon über die Mitteldistanz starten. Ich freue mich schon sehr darauf am 18. August mit einigen schnellen Mädels an der Startlinie zu stehen. Die Mission Titelverteidigung wird dabei alles andere als leicht, denn mit Anna-Lena Pohl, Leonie Konczalla, Tamara Hitz und Anine Hell sind noch vier andere gemeldet, die ein ähnliches Ziel verfolgen werden wie ich. Ich bin gespannt auf den Rennverlauf, unabhängig davon freue mich aber auf die coole Atmosphäre, die schöne Strecke und das beste Buffet im Zielbereich. 

Am 7. September findet dann die 70.3 WM der Frauen in Nizza statt. Das Rennen der Männer folgt einen Tag später. Dass ich mich auf diesen Tag sehr freue, brauche ich vermutlich nicht extra hervorzuheben. 

Als letztes Rennen für die Saison 2019 habe ich mich für das 70.3 Rennen in Weymouth in England angemeldet, das am 22. September stattfindet. Ich bin gespannt ob die britischen Zuschauer genauso Stimmung machen können, wie die Franzosen und ob es dort meine erste Mitteldistanz im Regen geben wird. 

In den letzten Wochen hat sich noch etwas Entscheidendes verändert: Seit ein paar Wochen bin ich stolzes Mitglied im hep Sports Team, in dem neben einigen anderen jungen Talenten auch Sebi Kienle, Laura Philipp und Maurice Clavel sind. Es ist für mich eine riesen Motivation Teil eines solch starken Teams zu sein. hep ist für mich nicht nur aufgrund ihrer Begeisterung im Sport ein toller Partner für die Zukunft, sondern vor allem wegen ihrer Mission für mehr Nachhaltigkeit.